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OBERROTWEILER KIRCHBERG
Der Oberrotweiler Kirchberg liegt an den Südwestausläufern des Kaiserstuhls. Der Boden ist steinig bis felsig. Das Ausgangsgestein ist der dunkelgraue bis schwarze Tephrit. Klingstein (Phonlithlaven) füllt tiefere Spalten. (Wo diese zu Tage treten kann man schwarze Granate [Melanite] im Boden finden). Der steinige Boden und Unterboden erschwert die Bewirtschaftung und strapaziert die Arbeitsgeräte.


Unsere Parzellen sind reine Süd- bis Südwestlagen. Die Weine sind dicht, mineralisch und stets von einer hohen und eleganten Ausreifung der Frucht geprägt. 

OBERROTWEILER EICHBERG
Der Name Eichberg wird als Gewannbezeichnung sehr häufig verwendet. Es sind die warmen Südhänge, welche vor der Rodung und weinbaulichen Bewirtschaftung durch unsere Vorfahren mit Eichen bestanden waren. z. B. ist auch der Lagename Eichert der gleiche Ursprung. Wir haben in Oberrotweil und im Glottertal den selben Lagenamen mit ganz unterschiedlichen Bodenarten.
Die Lage rahmt Oberrotweil an seiner nordwestlichen Seite ein und grenzt den Ort zur Gemeinde Bischoffingen hin ab.
Ihre Ausrichtung dreht von Südwesten über einen Südkessel nach Südosten, der Hang liegt also vollständig sonnenexponiert. Der Eichberg ist vulkanischen Ursprungs. Im Asche- und tuffhaltige Gestein können die Reben tief wurzeln. Die Lage gibt dem Wein einen weichen Körper.



OBERROTWEILER HENKENBERG
Die Lage Henkenberg ist ein flacher Rücken zwischen Oberrotweil und Burkheim und ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs. Der Name kommt von dem ehemaligen Standort der grundherrschaftlichen Richtstätte (Galgen) in unserer Region. Ein kleiner Teil (Gewann) nennt sich Galgenbuck.

Bei der Lagenbereinigung mit dem Weingesetz von 1972 sind der Büchsenberg, der Steingrubenberg und Teile des Kirchberges dazu gekommen. Der Boden ist dem Eichberg vergleichbar. Für unser Weingut ist in dieser Lage die Sorte Grauburgunder (Ruländer) ganz wichtig. Den Weinen vermittelt dieser Boden eine große Fülle und Nachhaltigkeit.

GLOTTERTÄLER EICHBERG Der Eichberg erstreckt sich auf den Südhängen des Ortseingangs von Glottertal bis zu den Kleinterrassen der Lage "Roter Bur". Der Boden besteht aus verwittertem Urgestein, hier dem Gneis...
Unsere Parzellen liegen unmittelbar neben den Kleinterrassen des Roten Bur und geniessen so Schutz vor den Winden der Rheinebene und profitieren von der zentralen Lage im sich aufheizenden Talkessel. Verschiedene Quellen, welche in den Weinbergen entspringen, schützen diese Lage auch vor zu hoher Trockenheit in den Sommermonaten, und erlauben außerdem eine vielfältige Begrünung der Rebhänge.
Die Weine vom Glottertäler Eichberg zeichnen sich durch große Eleganz und hohe Vielseitigkeit und Spiel im Aroma aus.


OBERROTWEILER KÄSLEBERG Mit der oben angesprochenen Weingesetzänderung sind die Lößstandorte in Oberrotweil unter diesem Namen zusammengefaßt worden. Der Löß ist während der Eiszeit aus dem Geschiebe der Alpengletscher bei uns angeweht worden. An bestimmten Stellen (Hohlwege) lassen sich bis zu 6 Perioden (Eis- und Zwischeneiszeiten) der Anlagerung erkennen. Er ist leicht zu bearbeiten und wird in terrassierter Form bewirtschaftet. Die Weine aus diesen Lagen entwickeln sich schnell und haben eine angenehme Blume mit viel Schmelz.


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